Portugal, Bosnien, Thailand und Japan
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Europa und Asien

In mehreren europäischen und asiatischen Ländern stehen heute Wahlen an.

    Porträtaufnahme von Japans Premierministerin Takaichi. Vor ihr stehen zwei Mikrofone.
    Hofft auf einen Sieg ihrer Partei: Japans Premierministerin Sanae Takaichi. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Kaname Yoneyama)
    In Portugal tritt in der Stichwahl um das Präsidentenamt der sozialdemokratische Kandidat Seguro gegen den rechtspopulistischen Kandidaten Ventura an. Seguro gilt als Favorit; in der ersten Wahlrunde hatte er die meisten Stimmen erhalten.
    Nach Vorwürfen des Betrugs gibt es in der Republika Srpska, der überwiegend serbischen Teilrepublik von Bosnien und Herzegowina, eine Wahlwiederholung. Etwa 80.000 Menschen stimmen erneut über das Amt des Präsidenten ab. Die Wiederholung könnte entscheidend für das Endergebnis sein.
    In Japan begann bereits die Wahl eines neuen Parlaments. In Umfragen lag die regierende Liberaldemokratische Partei der neuen Regierungschefin Takaichi, vorn, die das Unterhaus im Dezember aufgelöst hatte. Die Stimmlokale schließen um 12 Uhr unserer Zeit.
    Auch in Thailand wird heute ein neues Parlament gewählt. Außerdem findet ein Referendum darüber statt, ob eine neue Verfassung erarbeitet werden soll.
    Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.