
Er habe vor zwei Jahren den Vorsitz der am Boden liegenden Labour-Partei übernommen und sie zum Besseren verändert, sagte der 63-Jährige in einer Ansprache vor dem Regierungssitz in London. Nun werde er alles in seiner Macht Stehende tun, um einen geordneten Wechsel zu gewährleisten. Sein Nachfolger als Parteivorsitzender und Premierminister kann sein Amt voraussichtlich im September antreten. Starmer war nach schweren Verlusten bei den Kommunalwahlen und dem Rücktritt führender Kabinettsmitglieder aus Protest gegen seinen Führungsstil unter Druck geraten. Weiter verschärft hatte sich die Lage für ihn am Freitag, als sein parteiinterner Rivale Burnham einen Sitz im Parlament gewann, was ihm eine Kandidatur für den Parteivorsitz ermöglicht.
Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Farage, forderte nach Starmers Rücktritt Neuwahlen. Es brauche radikale Veränderungen in Großbritannien, erklärte Farage. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen lobte Starmer hingegen als herausragenden Staatsmann. Er habe viel für die Sicherheit Europas und der Ukraine getan.
Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
