
Zahlreiche Fernsehsendungen begannen mit einer einminütigen Verspätung. Auf den Online-Seiten, in den sozialen Medien und im Videotext hatte das Angebot einen geringeren Umfang als üblich.
Das Kabinett des rechtspopulistischen Regierungschefs Babis hatte vor einer Woche die Abschaffung der Rundfunkgebühren beschlossen. Die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender sollen künftig aus dem staatlichen Haushalt finanziert werden und weniger Geld erhalten als bisher. Kritiker sehen in dem Schritt einen Angriff auf die Unabhängigkeit der Medien. Auch Präsident Pavel steht der Reform kritisch gegenüber. Mit dem Regierungsvorhaben befasst sich nun das Parlament.
Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
