Dresden
Protest gegen rechtsextremen Aufmarsch

Zahlreiche Menschen haben in Dresden gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten anlässlich des Jahrestags der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg protestiert.

    Polizisten hindern Teilnehmer einer linken Demonstration daran, einen Absperrzaun zu entfernen, während sie gegen einen geplanten Marsch von Rechtsextremisten in Dresden protestieren.
    Gerangel zwischen Teilnehmern einer Demonstration und Polizisten in Dresden am Rande einer sonst weitgehend friedlichen Demonstration gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen (AFP / JENS SCHLUETER)
    Schätzungen zufolge beteiligten sich 3.000 Personen. Auf Seiten der Rechtsextremisten sollen es 2.000 gewesen sein. Offizielle Zahlen nannte die Polizei nicht. Nach ihren Angaben verlief das Geschehen weitgehend friedlich. Zu Rangeleien kam es, als einige Gegendemonstranten die Aufmarschstrecke blockieren wollten. Daraufhin setzten Polizisten Pfefferspray ein.
    Große Teile Dresdens waren am 13. Februar 1945 und in den anschließenden Tagen bei Luftangriffen der Briten und Amerikaner zerstört worde
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.