
Sie zogen mit Transparenten durch die Innenstadt und forderten den Abzug der Beamten aus der Stadt. Unterstützt wurden die Demonstranten von dem Musiker Bruce Springsteen, der einen kürzlich veröffentlichten Protestsong spielte.
Auch in anderen Städten folgten tausende Menschen dem Aufruf zu einem landesweiten Aktionstag gegen das Vorgehen der US-Regierung. In Aurora im Bundesstaat Colorado und in Tucson in Arizona blieben Schulen geschlossen, weil Lehrer und Schüler dem Unterricht fernblieben. In Los Angeles versammelten sich tausende Menschen auf den Straßen, darunter viele Schüler. Nach Angaben der Polizei verliefen die landesweiten Proteste weitgehend friedlich.
US-Präsident Trump bezeichnete die Demonstranten als "bezahlte Aufständische". Zuvor hatte er jedoch angekündigt, die Lage beruhigen zu wollen und dafür den Grenzschutzbeauftragten des Weißen Hauses, Homan, nach Minneapolis entsandt. Dieser hat einen Teilabzug der Einsatzkräfte in Aussicht gestellt.
Diese Nachricht wurde am 31.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
