
Demonstranten zogen durch mehrere Stadtviertel. Vor dem Wohnhaus des getöteten 37-Jährigen wurde eine Mahnwache abgehalten. Nach Angaben von Reportern verliefen die Proteste ohne Zwischenfälle.
Der US-Bürger war am Samstag von einem Grenzschutzpolizisten erschossen worden. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums handelte es sich um Notwehr. Der Mann habe die Beamten mit einer Waffe bedroht. Videos des Vorfalls widersprechen dieser Aussage.
Der Gourverneur von Minnesota, Walz, warf der Regierung vor, das Opfer zu verleumden und die Aufklärung des Vorfalls zu verhindern. Der frühere US-Präsident Obama erklärte, die Tragödie müsse ein Weckruf sein für jeden Amerikaner unabhängig von der Parteizugehörigkeit. Die Werte der Nation würden zunehmend angegriffen.
Bereits Anfang des Monats hatte in Minneapolis ein Beamter des Heimatschutzministeriums eine Frau in ihrem Auto erschossen.
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
