US-Bundesstaat Minnesota
Proteste und Streiks: Aktionstag gegen Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE

Im US-Bundesstaat Minnesota haben mehrere tausend Menschen gegen gewaltsame Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE protestiert.

    Demonstration in der Innenstadt von Minneapolis
    Demonstration in der Innenstadt von Minneapolis (picture alliance / abaca / TNS / ABACA)
    Medienberichten zufolge blieben unter anderem in den Städten Minneapolis und St. Paul zahlreiche Geschäfte geschlossen. Mehrere hundert Unternehmen beteiligten sich an einem Streik. Schüler blieben dem Unterricht fern.
    Die Organisatoren des Aktionstags fordern den Abzug der ICE-Einsatzkräfte aus dem Bundesstaat sowie eine unabhängige Untersuchung. Vor rund zwei Wochen war in Minneapolis eine 37-jährige Frau in ihrem Auto von einem ICE-Beamten erschossen worden. Zuletzt wurden bei einem Einsatz mindestens vier Kinder in Gewahrsam genommen, darunter ein fünfjähriger Junge.
    Die Regierung von Präsident Trump verteidigt das Vorgehen der Einwanderungsbehörde. Sie warf lokalen Behörden mangelnde Zusammenarbeit vor und bezeichnete Demonstrierende als radikale Störer.
    Diese Nachricht wurde am 24.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.