
Geplant ist eine E-Mail Aktion, bei der Patienten sich an ihre jeweiligen Bundestagsabgeordneten wenden können. Dafür sollen die knapp 50.000 Hausarztpraxen Plakate und Informationsmaterial zugeschickt bekommen.
Die angedachten Kürzungen seien plan- und wahllos, sagte die Co-Vorsitzende des Verbands, Buhlinger-Göpfarth. Sie warnte vor negativen Folgen wie weniger Praxen, einer schlechteren Versorgung und längeren Wartezeiten.
Das vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Sparpaket soll die gesetzlichen Krankenkassen 2027 um mehr als 16 Milliarden Euro entlasten. Geplant sind Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und der Pharmabranche - aber etwa auch höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
