
Mosseri sagte vor Gericht in Los Angeles, es sei wichtig, zwischen klinischer Sucht und problematischer Nutzung zu unterscheiden. Er wies auch den Vorwurf zurück, dass Instagram vor allem für Kinder und Jugendliche suchtfördernd gestaltet sei. Mit diesen verdiene man weniger Geld, da sie selten auf Werbeanzeigen klickten, sagte er.
Beklagt sind vor einer Geschworenenjury in Los Angeles auch der Google-Mutterkonzern Alphabet mit der Videoplattform Youtube und der Meta-Konzern, zu dem Facebook und Instagram gehören. Eine 19-Jährige wirft den Unternehmen vor, sie abhängig gemacht und dadurch schwere psychische Schäden bei ihr verursacht zu haben. Das Verfahren gilt als Musterprozess für zahlreiche weitere Klagen.
Die Videoplattform Tiktok hatte kurz vor Prozessbeginn eine außergerichtliche Einigung erzielt.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
