
Ein Gerichtssprecher teilte mit, die Verhandlung sei auf den 26. Februar verschoben worden, weil Zeugen nicht erschienen seien. Tilly nimmt nach eigenen Angaben nicht an den Prozessterminen teil.
Dem Karnevalswagenbauer wird vorgeworfen, die russischen Staatsorgane verunglimpft zu haben. Er hatte mit Darstellungen auf seinen Wagen den russischen Präsidenten Putin kritisiert.
Der katholischen Nachrichtenagentur sagte Tilly, es sei schon immer die Aufgabe des Narren gewesen, einmal im Jahr der Obrigkeit die Meinung zu geigen. Er werde jetzt nicht sein Leben ändern oder sich verstecken. Der Wagenbauer könnte durch das Moskauer Gericht zu einer Geldstrafe oder bis zu zehn Jahren Haft verurteilt werden.
Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
