
Ein Textilhändler fordert fast eine halbe Milliarde Euro. Spahn soll 2020 telefonisch und per E-Mail Schutzmasken für mehrere Millionen Euro bestellt haben. In dem Schriftverkehr, auf den der Kläger verweist, hatte Spahn wörtlich geschrieben: "Jetzt will ich erst mal rechtlich verbindlich das Zeug." Das Ministerium widerspricht, dass es sich dabei um einen Kaufvertrag gehandelt habe. Ein Urteil wird für Mitte Juli erwartet.
Der Fall ist einer von mehreren. Während der Coronapandemie hatte Spahn zahlreiche Masken bestellt. Das Ministerium bekam damals Zusagen über viel größere Mengen als erwartet.
Diese Nachricht wurde am 10.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
