
Bisher sei zu wenig passiert, sagte Friedman in Bayreuth bei einer Gedenkveranstaltung für während des NS-Regimes verfolgte und ermordete jüdische Künstler. Im Fokus der Rede stand auch der Antisemitismus Richard Wagners. Friedman bezeichnete den Grünen Hügel als "Nazigeschichte" und Richard Wagner als "furchtbaren Antisemiten". Nach dem Krieg und dem Ende des NS-Regimes sei es darum gegangen, das dunkle Kapitel zu schließen und nicht mehr aufzuschlagen. Festspiel-Chefin Katharina Wagner habe die Erinnerungskultur von Bayreuth zum Positiven verändert.
Der Komponist Richard Wagner, Gründer der Bayreuther Festspiele, hatte sich immer wieder klar antisemitisch geäußert.
Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
