Archiv

"Quo vadis, bellum?" von MS Schrittmacher"Wir gehen immer dahin, wo die Dinge passieren"

Die Berliner Tanz- und Performancegruppe MS Schrittmacher nimmt den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren zum Anlass, um über Krieg in der Vergangenheit und Kriege der Zukunft nachzudenken: "Quo vadis, bellum?" wie werden Kriege in 100 Jahren geführt, fragt die Gruppe in einem Langzeitprojekt, das am Wochenende in Saarbrücken startet.

Hartmut Schrewe und Martin Stiefermann im Corsogespräch mit Marietta Schwarz | 13.04.2016

Bild der Fotoausstellung "Nie wieder Krieg?!" im Rahmen des Rechercheprojektes "Quo vadis, bellum?"
Bild der Fotoausstellung "Nie wieder Krieg?!" im Rahmen des Rechercheprojektes "Quo vadis, bellum?" (Boris Niehaus)
Überall auf der Welt schwelen Konflikte, das war schon immer so. Und doch hat man das Gefühl, dass sie heutzutage näher an uns dran sind, dass wir in sie verwickelt sind. Dass die Auswüchse von Kriegen weit über die eigentlichen Schlachtfelder hinausgehen, spürten die Menschen zum ersten Mal hautnah vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg. 17 Millionen Menschen verloren ihr Leben. Ein Trauma globalen Ausmaßes.
Die Berliner Tanz- und Performancegruppe MS Schrittmacher nimmt diesen Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren zum Anlass, um über Krieg nachzudenken, zum Thema Krieg zu forschen und fragt: "Quo vadis, bellum?" Wie werden Kriege in 100 Jahren geführt werden?
Über das Projekt berichten die Initiatoren Hartmut Schrewe und Martin Stiefermann von MS Schrittmacher im Corsogespräch.
Hinweis: Das Gespräch können Sie nach der Sendung mindestens fünf Monate lang als Audio-on-demand abrufen.