Sabotage-Verdacht
Razzia wegen möglichem Angriff auf Gasversorgung

Im Zusammenhang mit der früheren Gazprom-Tochter Gazprom Germania hat die Bundesanwaltschaft Räumlichkeiten in Berlin und Frankfurt am Main durchsuchen lassen.

    Das Logo von Gazprom Germania an einer Hauswand
    Im Zusammenhang mit der früheren Gazprom-Tochter Gazprom Germania wurden in Berlin und Frankfurt am Main Razzien durchgeführt. (Paul Zinken/dpa)
    Es bestehe der Verdacht, dass Verkauf und Liquidierung der Firma 2022 die Gasversorgung in Deutschland beeinträchtigen sollten, teilte die Karlsruher Behörde mit. Gegen einen Russen werde wegen versuchter verfassungsfeindlicher Sabotage und Beihilfe zu Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz ermittelt.
    Die Gazprom Germania wurde seinerzeit aus dem Gazprom-Konzern herausgelöst. Sie habe damals mindestens 25 Prozent der Erdgasspeicherkapazitäten in Deutschland vorgehalten, erklärte die Bundesanwaltschaft. Inzwischen wurde die Firma von Deutschland verstaatlicht.
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.