
Das meldet das Statistische Bundesamt. Demnach hatten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im zweiten Quartal dieses Jahr nach Abzug der Inflation im Schnitt 1,5 Prozent mehr Geld zur Verfügung als ein Jahr zuvor. Von April bis Juni stand einer Lohnsteigerung von durchschnittlich 4,1 Prozent ein Anstieg der Verbraucherpreise um 2,5 Prozent gegenüber.
Insgesamt verlangsamte sich das Wachstum der Reallöhne. Im ersten Quartal waren sie noch um 1,8 Prozent gestiegen. Besonders hoch fiel die Lohnsteigerung nach Angaben des Statistischen Bundesamts in den Branchen Land- und Forstwirtschaft, Energieversorgung sowie Versicherung aus. Unterdurchschnittlich war das Wachstum hingegen in den Bereichen Kunst und Unterhaltung, Erziehung sowie bei wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
