Staatsschutz ermittelt
Rechtsextreme Graffiti und versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte Hersbruck

Unbekannte haben die KZ-Dokumentationsstätte im fränkischen Hersbruck mit rechtsextremen Parolen besprüht und offenbar auch versucht, ein Feuer zu legen.

    Blick auf den KZ- Dokumentationsort Hersbruck/Happurg
    Das Holocaust-Denkmal Hersbruck/Happurg (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)
    Nach Angaben der Polizei wurden an der Außenseite des Gebäudes Rußspuren und Gegenstände zum Anzünden entdeckt. Demnach ermittelt nun der Staatsschutz wegen des Verdachts der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    In Hersbruck befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Dortige Häftlinge wurden unter anderem gezwungen, in einem nahegelegen Berg ein Stollensystem für eine unterirdische Flugzeugmotorenfabrik zu graben.
    Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.