Debatte
Reddig (CDU) pocht auf Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren - "Versorgungsniveau wird auch in Ostdeutschland perspektivisch besser"

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reddig pocht auf die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren.

    Pascal Reddig (CDU) spricht im Bundestag.
    Pascal Reddig (CDU, Archivbild) (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Das Versorgungsniveau in Ost- und Westdeutschland werde durch einen Systemwechsel perspektivisch besser, sagte Reddig im Deutschlandfunk. Die Abschaffung schaffe Spielraum etwa für die Kapitalrente. Dadurch werde künftig das Rentenniveau auch für Menschen in Ostdeutschland wieder steigen können. Reddig warnte vor Rosinenpickerei. Alle Vorschläge der Rentenkommission hingen zusammen. Reddig war stellvertretender Vorsitzender des Gremiums. - Auch CSU-Chef Söder hatte gestern davor gewarnt, das Reformpaket wieder aufzuschnüren. Union und SPD hätten zugesichert, die Emfehlungen eins-zu-eins zu übernehmen, sagte er im ARD-Fernsehen.
    Die Debatte losgetreten hatten die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Kretschmer, Schulze und Voigt. Die CDU-Politiker forderten die Bundesregierung unter Verweis auf ostdeutsche Erwerbsbiografien auf, an der derzeit geltenden Regelung zur abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren festzuhalten. Führende SPD-Politiker zeigten sich gesprächsbereit.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.