
Das berichten örtliche Medien. Zuvor hatte bereits das israelische Sicherheitskabinett dem Vorhaben zugestimmt. Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte Kritik. Die Entscheidung, die es israelischen Privatpersonen erlaube, Grund und Boden im Westjordanland zu kaufen, widerspreche den völkerrechtlichen Verpflichtungen der Regierung in Jerusalem.
Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben heute inmitten von rund drei Millionen Palästinensern etwa 700.000 israelische Siedler. Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete für einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.
Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
