
Die Gespräche wurden von den USA vermittelt und finden ohne Friedensnobelpreisträgerin Machado statt. Die Opposition wird in den Gesprächen von der lange im Exil lebenden Ex-Abgeordneten Figuera angeführt. Sie war am Mittwoch nach Venezuela zurückgekehrt. In dem Dialog soll es um die politische Zukunft in dem südamerikanischen Land gehen. Im Januar war der sozialistische Machthaber Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangengenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht worden, wo ihm ein Prozess wegen Vorwürfen des Drogenschmuggels gemacht wird. Seither fungiert seine Stellvertreterin Rodríguez als Übergangs-Staatschefin.
In Venezuela sind Medien und Internet einer staatlichen Zensur unterworfen.
Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
