
Aus Sicherheitskreisen hieß es, mehrere aufständische Soldaten seien getötet worden. Im staatlichen Fernsehen wurden Bilder gezeigt, die Dutzende festgenommene Soldaten zeigen sollen. Sie sollen nach Darstellung des Verteidigungsministeriums unter anderem den Präsidentenpalast angegriffen haben.
Der russische Botschafter im Niger, Woropajew, erklärte nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik Afrique, die Regierung in Niamey habe das russische Africa Corps um Hilfe gebeten. Diese paramilitärische Miliz hat ihr Hauptquartier in dem zeitweise umkämpften Armeestützpunkt, der auf dem Gelände des Flughafens der Hauptstadt liegt.
Das Militär im Niger hatte sich 2023 an die Macht geputscht und sich seitdem verstärkt Russland zugewandt.
Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
