El Nino
Region in Chile nach Überflutungen zu Katastrophengebiet erklärt

In Chile hat Präsident Kast einen Teil der Hauptstadtregion wegen massiver Überflutung zur Katastrophenzone erklärt.

    Zwei Männer ziehen einen dritten Mann aus dem Schlamm, daneben liegt ein Autowrack im Wasser.
    In Chile haben starke Regenfälle zu Überflutungen geführt. (picture alliance / AP Photo / Esteban Felix / Esteban Felix)
    Besonders betroffen sei der Bezirk Las Condes, teilte Kast mit. Starke Regenfälle in Santiago und Umgebung haben Schlammlawinen ausgelöst. Dutzende Häuser wurden überschwemmt, mehr als 1.000 Bewohner mussten aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen verlassen. Es soll mehrere Verletzte geben. In den vergangenen Tagen ist laut der Stadtverwaltung etwa neunmal so viel Regen gefallen wie sonst im Durchschnitt im Oktober. Der Rio Mapocho stieg über die Ufer. Stürme zu Beginn der Woche hatten bereits für Stromausfälle gesorgt. Wissenschaftler führen die verstärkten Regenfälle auf das Wetterphänomen El Niño zurück.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.