Mittwoch, 17. April 2024

Leipzig
Rehabilitierung von DDR-Dopingopfern: Bundesverwaltungsgericht verhandelt Klage früherer Sportlerin

Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Verhandlung über die Rehabilitierung von DDR-Dopingopfern begonnen. Der Achte Senat befasst sich dabei mit einer Klage früheren Kanusportlerin Kunz gegen das Innenministerium von Brandenburg.

27.03.2024
    Blick auf das Bundesverwaltungsgericht Leipzig am Simsonplatz.
    Das DDR-Leistungssportsystem arbeitete mit systematischem Doping. Nun wird vor Gericht über die Rehabilitierung der Doping-Opfer verhandelt. (Symbolbild) (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
    Kunz war in den Jahren 1968 bis 1973 als Zwölf- bis 17-Jährige in der ehemaligen DDR im Kanusport als Leistungssportlerin aktiv. In dieser Zeit wurden der Jugendlichen ohne ihr Wissen verschiedene Dopingsubstanzen verabreicht. Das führte zu schweren und bis heute anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
    (Az. 8 C 6.23).
    Diese Nachricht wurde am 27.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.