Donnerstag, 11. August 2022

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Reiseskizzen aus Dantes Göttlicher Komödie
Aufbruch zu einer Reise durch das große Meer des Seins

Als Dante in einer Lebenskrise steckt, kommt ihm Vergil zur Hilfe. Der Dichter der römischen Antike schlägt ihm eine Reise durch das Jenseits vor, um auf diese Weise einen Einblick in die Sinnzusammenhänge des Universums zu bekommen.

Von Rüdiger Achenbach | 04.11.2015

    Nationalmuseum Tunis, Tunesien: Vergil-Mosaik
    Vergil schlägt Dante eine Reise durch das Jenseits vor (imago)
    Zunächst steigen sie hinab ins Inferno. Nachdem sie das Eingangstor durchschritten haben, liegt die gesamte Höllenlandschaft vor ihnen, die einem riesigen Trichter gleicht, der nach unten immer enger wird und an dessen Außenwänden sich die Terrassen mit den neun Höllenkreisen befinden. Der Höllenrichter Minos legt fest, in welchem Höllenkreis die Seele eines Sünders für immer ihre Strafen empfängt. Von Stufe zu Stufe nach unten nimmt die Härte dieser Strafen zu.
    Dante begegnet hier zahlreichen Persönlichkeiten aus der Geschichte. Mit manchen hat Mitleid, andere verachtet er. Und immer wieder wird er von den wachhabenden Teufeln und bösartigen Gestalten aus der Mythologie in Angst und Schrecken versetzt.
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    Begegnungen im Jenseits
    Reiseskizzen aus Dantes Göttlicher Komödie
    Das 5-teilige Deutschlandfunk Spezial - Mi 20:10 Uhr
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