
Der evangelische Bischof der mitteldeutschen Landeskirche, Kramer, sprach in der ARD von einer Spaltung des Landes. Der katholische Bischof von Magdeburg, Feige, warnte vor einer Zunahme von Vorurteilen und Abgrenzungen.
Auch aus der jüdischen Gemeinschaft gab es schockierte Reaktionen. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schuster, sagte, er sei persönlich entsetzt. Die ehemalige Zentralratspräsidentin und Holocaust-Überlebende Knobloch nannte das Wahlergebnis ein Zeichen, dass die Statik der Demokratie nicht mehr funktioniere.
Der Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland warnte vor Ausgrenzung und Rassismus. Man könne auf die Unsicherheit der Menschen nicht mit der Stigmatisierung anderer Menschen reagieren. Menschen mit Migrationsgeschichte seien ein selbstverständlicher Teil Sachsen-Anhalts.
Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
