Rentenreform
Rentenkommission legt Empfehlungen vor

Die Rentenkommission der Bundesregierung übergibt heute ihren Abschlussbericht an Bundeskanzler Merz und Arbeitsministerin Bas. Das 13-köpfige Gremium hatte im Januar dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen. Medienberichten vom Wochenende zufolge spricht sich die Expertenrunde unter anderem dafür aus, das Renteneintrittsalter an die Entwicklung der Lebenserwartung zu koppeln.

    Ein Alter Mann sitzt am Tisch und zählt Kleingeld.
    Die Rentenkommission der Bundesregierung soll heute ihre Empfehlungen präsentieren. (picture alliance / photothek.de / Thomas Trutschel)
    Die abschlagsfreie Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren soll demnach abgeschafft werden. Diese und weitere Reformen sollen die Rente angesichts des demographischen Wandels stabil und bezahlbar halten.
    Bundesfinanzminister Klingbeil hatte die Reformvorschläge der Rentenkommission als eine ‌gute ⁠Arbeitsgrundlage für die Koalition gewürdigt. Diese hätten eine unfassbare Tragweite, sagte der SPD-Politiker auf dem Tag der Industrie in Berlin. Dass damit eine Debatte ausgelöst ‌werde, müsse man aushalten. Es liege nun in der Verantwortung der Koalition, Entscheidungen zu treffen.
    Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.