
Bei der Wahl ging es um die Nachbesetzung eines Senatssitzes für Fort Worth, der fünftgrößten Stadt in Texas. Das Gebiet gilt eigentlich als republikanisch dominiert. Kurz vor der Abstimmung hatte US-Präsident Trump öffentlich für Wambsganss geworben. Nach der Niederlage erklärte Trump hingegen, nichts mit der Wahl zu tun gehabt zu haben. Analysten des Fernsehsenders CNN werteten Trumps Einmischung als Misserfolg. Der US-Präsident hat derzeit schwache Beliebtheitswerte.
Der stellvertretende Gouverneur von Texas, Patrick, sprach von einem "Weckruf" für die Republikaner. Wambsganss versuchte, ihre Niederlage durch ein Fernbleiben der republikanischen Anhänger zu erklären. Sie warnte die Partei im gesamten Land davor, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen.
Mehrheitsverlust im Kongress befürchtet
Bereits im November wird in Fort Worth erneut gewählt, da die Nachbesetzung des Postens nur bis zum Ende der regulären Wahlperiode gilt. Dann finden auch die sogenannten "Midterms" statt. Den Republikanern droht dabei unter anderem der Mehrheitsverlust im Kongress.
Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
