Neuer Wehrdienst
Reservistenverband bezeichnet Einigung als wichtig und gut

Der Präsident des Reservistenverbandes der Bundeswehr, Sensburg, geht davon aus, dass sich in den ersten Jahren genügend Freiwillige für den neuen Wehrdienst melden werden.

    Patrick Sensburg, Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, trägt seine Bundeswehruniform und schaut in die Kamera.
    Der Präsident des Reservistenverbands Patrick Sensburg (picture alliance / Jörg Carstensen / Joerg Carstensen)
    Man werde mit rund 18.000 beginnen und dies auf fast 40.000 bis 2030 steigern, sagte er im Deutschlandfunk. Er glaube, dass es derzeit ein hohes Engagement in der Bevölkerung gebe und man diese Zahlen erreichen werde. Sensburg bezeichnete den Kompromis der schwarz-roten Koalition zum Wehrdienst als wichtig und gut.
    Dagegen sprach der sächsische Ministerpräsident Kretschmer von einer verpassten Chance. Allein über die Frage, ob nur junge Männer oder auch junge Frauen betroffen sein sollten, sei eine breite gesellschaftliche Diskussion erforderlich, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
    Der Kompromiss von Union und SPD sieht eine Pflicht-Musterung für alle jungen Männer ab Jahrgang 2008 und klare Aufwuchsziele für die nächsten Jahre vor.
    Diese Nachricht wurde am 14.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.