
Die EU-Kommission sah nach einer Prüfung keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Die Transaktion betreffe in erster Linie den Bau von Schiffen und damit verbundene Dienstleistungen im Verteidigungssektor, hieß es aus Brüssel.
Beide Seiten hatte sich bereits im vergangenen Jahr geeinigt und Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart. Mit der Übernahme will Rheinmetall den Marine-Schiffbau als zusätzliches Geschäftsfeld erschließen. Zur Militärsparte von Lürssen gehören Werften in Wolgast, Wilhelmshaven und Hamburg. Hinzu kommen Standorte in Bulgarien, Kroatien, Ägypten und Brunei.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
