Deutschland
"Rhine Clean Up": 40.000 Freiwillige säubern Flussufer

Tausende Freiwillige haben die Uferbereiche von Rhein, Ruhr und weiteren Flüssen von Müll und Unrat befreit. Bundesweit haben bei der Aktion "Rhine Clean Up" laut Organisatoren in diesem Jahr rund 40.000 Aufräumer mitgeholfen. 

    Freiwillige Helfer räumen das Ufer am Rhein in Oberkassel auf.
    "RhineCleanUp"-Aktionstag: Freiwillige Helfer räumen das Ufer am Rhein in Oberkassel auf. (Thomas Banneyer / dpa )
    Mehr als 300 Tonnen Abfall seien diesmal gesammelt worden, hieß es weiter. Es gab auch Sammelorte in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in Hessen. In Rheinland-Pfalz waren beispielsweise mehr als 80 Gruppen im Einsatz. Die Müllsammelaktion setzt sich aus lokalen Gruppen zusammen, von denen viele auch über den Hauptaktionstag hinweg aktiv sind. Angestoßen werden diese lokalen Initiativen etwa von Kommunen, Schulen, Firmen, Vereinen oder Nachbarschaftsgruppen. Ziel war es, dass weniger Müll in die Meere gespült wird. Die Aktion gibt es seit 2018. Ursprünglich hatte man sich nur den Rhein vorgenommen, mittlerweile wurde die "Rhine Clean Up"-Aktion auch auf weitere deutsche Flüsse übertragen.
    In diesem Jahr warnten die Organisatoren erneut vor alter Kriegsmunition, die teils noch in den Flüssen liegt und die wegen des Niedrigwassers sichtbar werden könnte. In dem Fall solle man nichts anfassen und sofort die Polizei verständigen.
    Diese Nachricht wurde am 12.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.