Journalisten und Studenten
Richter stoppt Visa-Verkürzungen für die USA

In den USA hat ein Bundesrichter die Pläne des Heimatschutzministeriums vorerst gestoppt, Laufzeiten von Visa für ausländische Journalisten und Studierende deutlich zu verkürzen.

    Logo der US-Heimatschutzbehörde
    Die US-Heimatschutzbehörde hatte die Verkürzungen mit der nationalen Sicherheit begründet. (dpa/picture alliance)
    Der Richter erließ eine einstweilige Verfügung gegen die neuen Regeln, die eigentlich heute in Kraft treten sollten. Das US-Heimatschutzministerium wollte die Laufzeit von Journalisten-Visa auf weniger als acht Monate verkürzen. Bisher war das entsprechende Visum bis zu fünf Jahre gültig. Visa für Studierende sollten künftig auf vier Jahre begrenzt sein.
    Der Bundesrichter schrieb in seiner Entscheidung, das Heimatschutzministerium habe "keine begründete Erklärung" für die Verkürzung der Aufenthaltsdauern vorgelegt und nicht erläutert, warum das zum Schutz der nationalen Sicherheit nötig sein sollte. Mehrere Bildungsverbände und Gewerkschaften hatten zuvor gegen die Verkürzungen geklagt.
    Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.