
Die Tentakel dieser Tiere können bis zu zehn Meter lang werden. Bei der Fahrt von Buenos Aires bis Feuerland entdeckten die Forscher zudem mehrere Korallenriffe sowie vermutlich 28 neue Arten, darunter Würmer, Schnecken und Seeanemonen. Daneben fanden sie auch eine große Menge Müll wie Fischernetze, Plastiktüten und eine VHS-Kassette mit koreanischer Beschriftung in nahezu makellosen Zustand. Das zeige, wie lange Kunststoffe die Meere belasten, hieß es in der Mitteilung der Wissenschaftler.
"Wir haben eine beispiellose Zahl chemischer, physikalischer und biologischer Proben gesammelt, die dazu dienen werden, die Zusammenhänge in unseren Gewässern zu verstehen", sagte Melisa Fernández Severini vom argentinischen Institut für Ozeanographie. "Diese Proben bieten eine einzigartige Gelegenheit, nicht nur zu verstehen, wie außergewöhnlich diese extremen Ökosysteme sind, sondern auch, wie gefährdet sie sein können."
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
