
Das Robert Koch-Institut hat jetzt die Zahlen für die Zeit bis zum 16. August bekannt gegeben. Die so genannte Übersterblichkeit durch die Hitze in diesem Sommer wird auf rund 15.800 geschätzt. Die meisten davon - rund 9.600 - starben bereits während der Rekordhitzewelle Ende Juni. Das RKI vergleicht für seine Statistik die durchschnittlichen Sterbefälle in Sommerwochen mit und ohne Hitze.
Die Hitzeeinwirkung führt dabei laut Robert Koch-Institut nur selten unmittelbar zum Tod. In den meisten Fällen würden die Betroffenen an einer Kombination aus Hitze und bereits bestehenden Vorerkrankungen sterben. Die Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin geht deshalb von noch höheren Zahlen aus, da Hitze normalerweise nicht als Todesursache angegeben werde.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
