Studie
Robert Koch-Institut: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig

Die meisten Menschen ab 65 Jahren in Deutschland bewegen sich zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Robert Koch-Instituts, über die die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

    Eine Gruppe älterer Frauen macht Yoga in einem sonnendurchfluteten Raum, alle strecken die Arme in die Luft.
    Ältere Menschen bewegen sich laut einer RKI-Studie zu wenig. (picture alliance / Zoonar / Benis Arapovic)
    Demnach zeigen 78 Prozent der Befragten Bewegungsmangel. Hinzu kommen verhaltensbedingte Risikofaktoren - wie zum Beispiel ungesunde Ernährung, Rauchen, starkes Übergewicht oder Alkoholkonsum. Jeder Fünfte der Teilnehmer hat starkes Übergewicht und jeder Zehnte raucht. Laut RKI sollte Prävention nicht nur beim Verhalten des Einzelnen ansetzen. Es sei darüber hinaus wichtig, gesunde Lebensbedingungen für alle zu schaffen und gesundheitliche Ungleichheiten zu verringern. Die Erhebung lief von Frühjahr 2021 bis Frühjahr 2023.
    Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.