
14 Gerichte, darunter vegetarische und vegane, stehen zu Beginn auf der Menükarte. Der Gast wählt am Touchpad das Essen aus und der Roboter bereitet alles zu. In zwei bis sechs Minuten soll das Gericht fertig sein, erläutert Restaurant-Inhaber Forian Schneider. Die Gäste können dem Roboter hinter einer Scheibe bei der Arbeit zuschauen. Der Greifarm holt sich zunächst eine Pfanne, die Zutaten kommen auf das Gramm genau hinein und werden auf einem von acht Kochfeldern gegart. Das Essen wird in einer Pappschachtel herausgegeben. Zwischen 80 und 120 Gerichte kann der Roboter pro Stunde zubereiten. Auch die Spülmaschine räumt er ein und aus.
Für die Getränke ist ein weiterer Roboter zuständig. Hinter einer Scheibe werden von einem Greifarm 35 Getränke zubereitet - zehn verschiedene Kaffees, frische Limonaden und alkoholfreie Mocktails. Nur ein Mensch arbeitet noch im Restaurant. Er bestückt die Magazine mit den Zutaten und soll Kunden vor allem in der Anfangszeit als Ansprechpartner dienen. Das Konzept soll auch eine Antwort auf den Personalmangel in der Gastronomie sein.
Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
