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Rosige Zeiten für Informatiker

    In Bonn ging am 25. Januar die zweitägige Fachmesse für Informationstechnologie :bonn.komm! 2000 zu Ende. Neben den Firmen, die ihre Dienstleistungen und Produkte für Internet- und Kommunikationstechniken vorstellten, bot die Messe auch einen kostenlosen Stellenmarkt für Hochschüler. Absolventen aus dem informationstechnischen Bereich konnten erste Kontakte zu Firmen knüpfen. Und die suchen zurzeit händeringend nach qualifiziertem Fachpersonal, weiß Bernhard Switaiski vom Hochschulteam der Bonner Arbeitsamtes: "Der Markt ist leergefegt. Wir haben in den letzten Jahren mindestens eine Verdoppelung der IT-Unternehmen im Raum Bonn, momentan sind es etwa 800. Aus den Bereichen Technik und Naturwissenschaften gibt es bei weitem zu wenig Absolventen." Switaiski glaubt außerdem nicht, dass der Bedarf in den nächsten Jahren abnehmen wird. Rosige Zeiten für Informatiker, doch zugleich eine Herausforderung für die Hochschulen. Die Uni Bonn und die Fachhochschule Rhein-Sieg präsentierten sich auf der Messe zusammen mit der GMD Sankt Augustin an einem Gemeinschaftsstand, um Forschungsbereiche vorzustellen und für die technischen Studiengänge zu werben. Den Schritt direkt aus der Hochschule in die Selbstständigkeit wagten vor einiger Zeit Bernhard Schröder und sein Kollege Thomas Portele vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Uni Bonn. Auf der Messe stellten sie ihr Produkt "<retivox>" vor, mit dem man sich E-Mails und Internetseiten über das Telefon vorlesen lassen kann. Bernhard Schröder: "Die Kooperation ist aufgrund der Studien- und Forschungsschwerpunkte am Institut zustande gekommen."

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    :bonn.komm! 2000

    TeleBonn ist ein Branchenverband von IT-Unternehmen aus dem Raum Bonn.

    Mit <retivox> bietet die Portele & Schröder GbR Internet zum Hören an.</retivox>