Münchner Sicherheitskonferenz
Rubio: USA wollen Freundschaft mit Europa neu beleben - Von der Leyen: Müssen mehr Verantwortung bei Verteidigung übernehmen

US-Außenminister Rubio hat Europa dazu aufgerufen, das transatlantische Bündnis gemeinsam mit den USA neu zu beleben.

    US-Außenminister Rubio steht auf der Münchner Sicherheitskonferenz an einem Rednerpult. Er hat den Kopf leicht geneigt, während er spricht. Links von ihm sieht man das Logo der Konferenz.
    US-Außenminister Rubio spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz. (IMAGO / Frank Turetzek / IMAGO / FRANK TURETZEK / www.ft.photos)
    Die USA und Europa teilten das gemeinsame Erbe der westlichen Zivilisation und gehörten zusammen, sagte Rubio in einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. In der Vergangenheit seien jedoch Fehler gemacht worden, die diese Zivilisation bedrohten. Rubio sprach dabei von unkontrolliertem Freihandel, falscher Klimapolitik und Masseneinwanderung. Die USA unter Präsident Trump seien dabei, diese Fehler zu korrigieren. Sie wollten keine Trennung von Europa, sondern einen starken Verbündeten, der sich selbst verteidigen könne, erklärte Rubio. Washington erwarte von den Europäern dabei "Ernsthaftigkeit" und "Gegenseitigkeit". Meinungsverschiedenheiten wie in jüngster Zeit rührten daher, dass sich die USA "Sorgen" um Europa machten.
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen begrüßte Rubios Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft. Es sei an der Zeit, dass Europa bei seiner Sicherheit Verantwortung übernehme und dabei auch "Tabus" breche, sagte sie in ihrer Rede. So müsse die in den EU-Verträgen festgeschriebene Beistandsklausel zur gegenseitigen Verteidigung nun konkret mit Leben gefüllt werden, forderte von der Leyen.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.