
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der britische Premierminister Starmer plädierten anschließend dafür, die transatlantischen Beziehungen weiter zu pflegen, aber mit mehr Selbstbewusstsein und größerer militärischer Stärke. Vize-Kanzler Klingbeil warnte davor, sich nach Rubios Rede zufrieden zurückzulehnen. Die Worte des US-Außenministers seien sehr verbindlich und diplomatisch gewesen, aber es gebe weiterhin viele Differenzen, sagte der SPD-Co-Vorsitzende der Deutschen Presse-Agentur.
Rubio hatte Differenzen offen angesprochen. Die USA wollten die alte Freundschaft mit Europa wiederbeleben, sagte der US-Außenminister in München. Dafür sei es aber erforderlich, dass die Europäer ihren politischen Kurs änderten. Rubio warf Europa unter anderem vor, einem "Klimakult" und einer "dogmatischen Vision" des Freihandels anzuhängen und "Massenmigration" zugelassen zu haben.
Der chinesische Außenminister Wang stellte sein Land in München als Alternative zu den USA an. China poche wie Europa auf eine regelbasierte Welt. Die Volksrepublik sei deshalb kein Rivale, sondern Partner, erklärte Wang.
Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
