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Dänemark
Russischer Botschafter warnt nach F-16-Zusage vor Eskalation

Der russische Botschafter in Dänemark hat die zugesagte Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen an die Ukraine kritisiert.

    Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht im dänischen Parlament vor Abgeordneten. Sie alle stehen und applaudieren ihm.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj besucht Dänemark und spricht im Parlament in Kopenhagen. (picture alliance / Ritzau Scanpix / Mads Claus Rasmussen)
    Er warf der Regierung in Kopenhagen vor, mit ihrer Entscheidung, Kiew Kampfjets zu schenken, den Konflikt zu verschärfen. Dänemark und die Niederlande haben gestern die Lieferung von F-16-Kampfjets zugesagt, nachdem die USA dies genehmigt hatten.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj dankte für die Unterstützung gegen die russischen Invasoren. Dänemark helfe seinem Land im schwierigen Kampf für die Freiheit, sagte Selenskyj vor dem Parlament in Kopenhagen. Zugleich unterstrich er die Bedeutung der Ukraine für die Sicherheit in Europa.
    In der Ampel-Koalition fordern vor allem Vertreter der FDP und der Grünen, die Ukraine auch mit den reichweitenstarken Taurus-Marschflugkörpern zu versorgen.
    Die Bundesregierung sieht sich nicht in Zugzwang. Man äußere sich generell nicht zu dem, was andere lieferten, sagte Regierungssprecher Hebestreit in Berlin.
    Wichtig sei, dass die Ukraine nach Kräften unterstützt werde.
    Diese Nachricht wurde am 21.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.