
Wie mehrere russische Medien berichteten, wird dem stellvertretenden Vorsitzenden der kremlkritischen Jabloko-Partei vorgeworfen, Unwahrheiten über die Armee verbreitet zu haben. Konkret geht es um Posts in sozialen Medien. Darin hatte der 39-Jährige eine Zahl getöteter ukrainischer Zivilisten genannt und sich auf Angaben der UNO berufen. Ein anderer Post thematisierte Verbrechen in der ukrainischen Stadt Butscha, die in den ersten Kriegstagen im Frühjahr 2022 von russischen Truppen besetzt worden war. Nach der Befreiung durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in den Straßen mehr als 400 getötete Zivilisten gefunden.
Zuletzt waren mehrere führende Jabloko-Vertreter ins Visier der Justiz geraten.
Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
