
Das Justizministerium erweiterte damit seine Liste mit ausländischen und internationalen Einrichtungen, deren Arbeit auf dem Gebiet der Russischen Föderation untersagt ist. Besondere Gründe werden nicht genannt. Gelistet werden aber Organisationen, die nach Auffassung der Moskauer Behörden gegen die Interessen des russischen Staates arbeiten.
Die Forschungsstelle Osteuropa ist ein an die Uni Bremen angebundenes außeruniversitäres Institut. Laut ihrer Website ist sie "ein Ort, an dem der Ostblock und seine Gesellschaften mit ihrer spezifischen Kultur aufgearbeitet sowie die gegenwärtige Entwicklung in der post-sowjetischen Region analysiert werden". Die Wissenschaftler befassen sich auch mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
In der Liste stehen bereits mehrere deutsche Organisationen, darunter das viele Jahre in Moskau tätige Deutsche Historische Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst sowie zahlreiche politische Stiftungen.
Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
