
Viele Rekruten würden mit falschen Versprechungen, hohen Gehältern oder einem Aufenthaltstitel gelockt und fänden sich dann an der Front wieder, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Bei der Anwerbung werden demnach Mittel wie Nötigung, Betrug oder die Ausnutzung einer wirtschaftlichen Schwächelage eingesetzt. Damit seien die Voraussetzungen für den Vorwurf des Menschenhandels nach dem UNO-Protokoll von Palermo aus dem Jahre 2000 erfüllt.
Amnesty stützt sich in dem Bericht auf Aussagen unter anderem von Betroffenen aus Brasilien, Somalia, Sri Lanka und Südafrika aus den Jahren 2024 bis 2026.
Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
