Ukraine-Krieg
Russland nimmt Angriffe auf Kiew nach dreitägiger Feuerpause wieder auf - Ukrainischer Drohnenangriff auf Saratow

Kurz nach der Abreise von US-Unterhändlern hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit ballistischen Raketen angegriffen.

    Rettungskräfte in Kiew sind im Einsatz, nachdem ein Gebäude bei einem russischen Raketenangriff getroffen wurde.
    Rettungskräfte in Kiew nach dem Angriff auf ein Gebäude (Efrem Lukatsky / AP / dpa )
    Dabei wurden nach Angaben von Bürgermeister Klitschko sechs Menschen verletzt. Herabfallende Trümmerteile beschädigten zwei Mehrfamilienhäuser und lösten Brände aus. Das Nachbarland Polen ließ derweil Kampfflugzeuge aufsteigen. Damit solle der eigene Luftraum ⁠vor einer möglichen Luftraumverletzung geschützt werden, teilen ⁠die Streitkräfte ‌mit.
    Die US-Gesandten Witkoff und Kushner hatten am Wochenende Moskau und danach erstmals auch Kiew besucht. Die Kriegsparteien hatten sich bereit erklärt, während des Besuchs auf Luftangriffe auf die jeweiligen Hauptstädte zu verzichten. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete nun, dass die von Staatschef Putin angeordnete Angriffspause beendet sei.
    Aus der russischen Stadt Saratow, rund 500 Kilometer östlich der ukrainischen Grenze, wurden Drohnenangriffe aus der Ukraine gemeldet. Der Regionalgouverneur teilte mit, mehrere Menschen seien verletzt worden.
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.