
Putin warf dem Westen vor, die - so wörtlich - "terroristischen" ukrainischen Angriffe auf russisches Staatsgebiet zu ignorieren und gleichzeitig die Lage in Russland mit immer neuen Sanktionen zu verschärfen. Die Ukraine werde vom Westen als "Rammbock im Kampf gegen Russland" unterstützt, sagte Putin. Dennoch werde man alle sozial- und sicherheitspolitischen Verpflichtungen gegenüber den Bürgern einhalten. Russland werde weiter Wohnungen und Straßen bauen, neue, moderne und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen und heimische Unternehmen unterstützen. Putin räumte jedoch Engpässe bei der Treibstoffversorgung im Land ein und erwägt nach eigener Aussage ein Exportverbot für Diesel.
Seit dem Überfall auf die Ukraine vor mehr als vier Jahren überzieht Russland das Nachbarland mit Luftangriffen. Zuletzt hatte die ukrainische Armee ihre Gegenangriffe auf Ziele in Russland deutlich ausgeweitet und unter anderem Ölraffinierien ins Visier genommen. Trotz zahlreicher westlicher Sanktionen gehört Russland weiter zu den weltweit größten Exporteuren von Öl und Erdgas.
Diese Nachricht wurde am 28.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
