Die Richterin befand den Vizechef der liberalen Oppositionspartei Jabloko unter anderem der Verunglimpfung der russischen Streitkräfte für schuldig.
Das Gericht blieb leicht hinter dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft, die auf zwölf Jahre und einen Monat plädiert hatte.
Heute begann auch eine weitere Verhandlung, die im Zusammenhang mit Schlosbergs Partei Jabloko steht. Der Oberste Gerichtshof entscheidet in einem Berufungsverfahren erneut über ihren Ausschluss von der Duma-Wahl im September. Vor dem Gerichtsgebäude gab es Festnahmen. Beobachter rechnen nicht damit, dass Jabloko wieder für die Wahl zugelassen wird. Sie tritt unter anderem für einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg ein. Von kremltreuen Kräften werden Jabloko-Mitglieder regelmäßig als Verräter und Agenten des Westens bezeichnet.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
