
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Medwedew, sagte verschiedenen Medien, sollte es kein Nachfolgeabkommen geben, müsse die Welt alarmiert sein. Denn die beiden größten Atommächte würden dann zum ersten Mal seit den 1970er-Jahren keinen Einschränkungen mehr unterliegen.
Das "New Start"-Abkommen wurde 2010 geschlossen. Es begrenzt die Zahl der in Russland und den USA stationierten strategischen Atomsprengköpfe auf jeweils 1.550. Moskau hat vorgeschlagen, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern, aber laut Staatschef Putin aus Washington noch keine offizielle Antwort bekommen. US-Präsident Trump erklärte im Januar in einem Interview lediglich, er wolle eine bessere Vereinbarung als "New Start" erzielen und dabei auch China einbeziehen. Die Regierung in Peking lehnt das ab.
Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
