Auslaufen von "New Start"-Vertrag
Russland will Limit für Atomwaffen weiter einhalten - wenn die USA dies auch tun

Nach dem Auslaufen des "New Start"-Vertrags hat Russland erklärt, sich unter Bedingungen weiter an die im Abkommen vereinbarten Höchstgrenzen für sein Atomwaffenarsenal zu halten.

    Atombombe im Bunker einer geheimen russischen Militärbasis
    Die letzte große nukleare Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Der New-Start-Vertrag hatte eine verbindliche Obergrenze für strategische Atomwaffen beider Länder fest gelegt. (picture alliance / Zoonar / Sofiia Potanina)
    Voraussetzung sei, dass auch die USA dies täten, sagte der russische Außenminister Lawrow vor dem Parlament in Moskau.
    Das "New Start"-Abkommen war am 5. Februar ausgelaufen. Beide Seiten hatten zuletzt Interesse an einem neuen Atomwaffenvertrag bekundet. Die USA wollen allerdings China wegen seines wachsenden Nuklear-Arsenals in künftige Verhandlungen einbeziehen, was vom Regime in Peking bislang abgelehnt wird.
    "New Start" war im April 2010 von US-Präsident Obama und dem damaligen russischen Staatschef Medwedew unterzeichnet worden. Beide Staaten verpflichteten sich darin, ihre atomaren Sprengköpfe jeweils auf maximal 1.550 zu verringern. 
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.