Pendeldiplomatie
Russland zu Verhandlungen mit der Ukraine und den USA Mitte November bereit, Selenskyj schlägt Einfrieren der Frontlinie vor

Im November soll ein neuer diplomatischer Anlauf für eine mögliche Lösung im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine unternommen werden.

    Zu sehen sind unter anderem Steve Witkoff und Wladimir Putin an einem großen runden Verhandlungstisch, mit dabei sind weitere Berater.
    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff im Gespräch dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Sankt Petersburg (picture alliance/TASS/Kristina Solovyova)
    Staatschef Putin stimmte nach Angaben seines außenpolitischen Beraters Uschakow einer Wiederaufnahme von trilateralen Gesprächen unter Beteiligung der USA grundsätzlich zu. Zuvor hatte sich Washingtons Sondergesandter Witkoff mit Putin in Sankt Petersburg getroffen und unter anderem neue Vorschläge der Europäer und aus Kiew übermittelt. Witkoff sprach anschließend von konstruktiven Diskussionen, es gebe aber noch wichtige Arbeit zu erledigen. Er hatte sich gestern in Oslo mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj beraten. Dieser schlug inzwischen ein Einfrieren der Frontlinie als einen möglichen ersten Schritt für eine Waffenruhe vor. Er sagte dem US-Sender Fox News, diese sei aus seiner Sicht ein echter Weg, diesen Krieg zu beenden.
    Die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde nach Angaben von Bürgermeister Klitschko am Abend von russischen Raketen getroffen. Es habe Verletzte gegeben, als Wohnhäuser und eine Tankstelle getroffen worden seien, teilten die Behörden mit.
    Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.