Sicherheitskonferenz in München
Rutte spricht von hohen Verlusten Russlands im Krieg gegen die Ukraine

Russland muss nach Aussage von NATO-Generalsekretär Rutte im Krieg gegen die Ukraine derzeit hohe Verluste hinnehmen.

    Das Bild zeigt NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz
    NATO-Generalsekretär Rutte bei der Münchner Sicherheitskonferenz. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Michael Probst)
    In den vergangenen zwei Monaten habe die russische Armee rund 65.000 Soldaten verloren, erklärte Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Zugleich bescheinigte er der westlichen Allianz Stärke. Russland werde es derzeit nicht wagen, die NATO anzugreifen. Dies müsse auch für die kommenden Jahre sichergestellt werden. - Am heutigen zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz stand das belastete transatlantische Verhältnis im Mittelpunkt. US-Außenminister Rubio betonte in seiner Rede zwar, dass die USA und Europa zusammen gehörten. Um die alte Freundschaft - Zitat - "wiederzubeleben", müssten die Europäer aber ihren politischen Kurs ändern. Rubio warf Europa unter anderem vor, einem "Klimakult" und einer "dogmatischen Vision" des Freihandels anzuhängen. Mehrere europäische Politiker äußerten sich dennoch verhalten positiv nach Rubios Rede, unter ihnen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der britische Premierminister Starmer.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.