
Ob er im Falle einer Minderheitsregierung Gesetze mit den Stimmen der AfD beschließen werde, sagte Schulze auf Nachfrage nicht. Sein Ziel sei es, am 6. September bei der Landtagswahl ein gutes Wahlergebnis zu erreichen. Die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD könnte bei der Landtagswahl Umfragen zufolge stärkste Kraft werden.
Schulze sagte, dass die AfD keine Lösungen für die relevanten Themen in Sachsen-Anhalt habe. Für ihn habe die Wirtschaftspolitik Priorität. Dafür brauche es gute Kontakte nach Berlin und nach Brüssel, die die AfD nicht habe.
Schulze war gestern zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Er übernahm das Amt von seinem Vorgänger Haseloff, der 15 Jahre lang Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt war.
Hör-Tipp: "Der Tag"
Ist der CDU-Mann Schulze der richtige, um die AfD auszubremsen – so kurz vor der Landtagswahl? Einordnungen von unserem Sachsen-Anhalt-Korrespondenten Niklas Ottersbach in unserem Podcast Der Tag.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
