Volkswagen
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer (CDU) weist Spekulationen über Schließung von VW-Werk zurück

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat Spekulationen über die Schließung des VW-Werks in Zwickau zurückgewiesen.

    Michael Kretschmer gehört zu den Ministerpräsidenten, die gegen die Rentenpläne der Bundesregierung sind
    Michael Kretschmer (CDU). (Archivbild) (IMAGO / Arnulf Hettrich)
    Er erwarte nicht, dass der VW-Aufsichtsrat Werksschließungen zustimme, sagte der CDU-Politiker bei der Jahreskonferenz der ostdeutschen Automobilindustrie in Dresden. Kretschmer forderte einen Schulterschluss von Gewerkschaften, Konzernleitung und Politik, sowie Lockerungen bei der EU‑ Regulierung. Niedersachsens Ministerpräsident Lies, SPD, teilte mit, auch seine Landesregierung werde um jeden Standort kämpfen. Lies ist Mitglied des VW-Aufsichtsrats, der am Freitag tagt. Die IG Metall betonte ebenfalls, der Vorstand könne Werkschließungen nicht am Aufsichtsrat vorbei beschließen.
    Laut der "Wirtschaftswoche" will VW die Produktion in Emden und Zwickau ab dem Jahr 2031 einstellen, in den folgenden Jahren auch in Hannover und am Audi-Standort Neckarsulm. Das habe der Vorstand einstimmig beschlossen. Die Produktion soll in konzern-eigene Werke nach Polen, Tschechien und in die Slowakei verlagert werden.
    Diese Nachricht wurde am 02.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.